„Schon wieder ein Jahr rum!“ denkt sich der gemeine Wuppertaler, zieht sich seine beigefarbene Multifunktionsjacke bis zum Kinn zu und lässt die Mundwinkel artgerecht nach unten fallen. Nicht so die Herren Rasch, Neutag und Scheugenpflug, denn sie setzen an zum Zapfenstreich auf das Jahr 2016. Wie immer medikamentös optimal eingestellt feiert das TALFAHRT-Ensemble auch die Erfolge.



Kaum wurde der Opernchef Kamioka mitsamt Möbelwagen und Blockflötensammlung aus der Stadt eskortiert, stieg nicht nur der WSV auf, auch Ikea eröffnete seine Pforten. Erfahren Sie ein Jahr nach der Machtübernahme von Andreas Mucke exklusiv, warum Ikea auf eine Versöhnungsgeste verzichtet hat: Den Verkauf von Köttbullar aus reinem Kammmolch-Fleisch. Lernen Sie außerdem, warum die Diskussion um runde oder eckige Fenster am neuen Hauptbahnhof sinnlos ist, denn sie sollten vor allem eins sein: durchsichtig. Und bekommen sie endlich den ultimativen Durchblick in einer unüberschaubaren Zeit, in der man Menschenmassen im Tal nicht mehr unterscheiden kann.


Sind es Demonstranten gegen die geplante Seilbahn?
Ist es die Warteschlange vor dem Einwohnermeldeamt?
Oder doch irgendwas mit Pokémon-GO?

Den Durchblick erhalten Sie nur bei der TALFAHRT.
Pointiert, musikalisch und wie immer völlig ungerecht.


www.talfahrt-wuppertal.de

Die aktuellen Termine 2016/2017 für Ihre persönliche Talfahrt



DO 15.12.2016 20.00 Uhr Bürgerbahnhof Vohwinkel
SA 17.12.2016 20.00 Uhr Bandfabrik Langerfeld
MI 28.12.2016 20.00 Uhr Barmer Bahnhof
FR 13.01.2017 20.00 Uhr Ev. Ref. Gemeinde Ronsdorf
FR 20.01.2017 20.00 Uhr Autohaus Kuhlmann
SO 22.01.2017 19.00 Uhr Villa Media
MO 23.01.2017 20.00 Uhr Knipex Cronenberg
DI 24.01.2017 20.00 Uhr Knipex Cronenberg
FR 03.02.2017 20.00 Uhr HAKO-Event Arena



TIPP: Wegen der wenigen Termine empfehlen wir, rechtzeitig Karten zu bestellen!

Karten gibt es wie immer über




www.wuppertal-live.de

Wir freuen uns auf SIE!







Regie: Jens Neutag

Das Beste kommt zum Schluss. Aber wann ist Schluss? Wenn alles getan ist? Ist der Schluss am "Arsch der Welt" oder schon dann, wenn man ihn schon ganz gut sehen kann? Ist Autofahren in unserem Alter bereits aktive Sterbehilfe?

Millionen Deutsche fahren mit ihrem SUV zum Fitnessclub, um dort Fahrrad zu fahren. Ist das etwa der längst verheißene Untergang der Welt? Da möchte man die Bestattung mit dem Gesäß nach oben empfehlen. Denn so kann man die Verblichenen - vom humoristischen Mehrwert mal ganz abgesehen - posthum wenigstens noch als Fahrradständer benutzen.

Was bewegt den Menschen, wenn die Bewegungen nur noch im Radius eines Bierdeckels stattfinden? Hat dann der Abschnitt des Lebens begonnen, in dem früher alles viel besser war?

Und was ist mit Sex? Ist es wie bei einem älteren Hund, der bei Regen nicht mehr so gerne raus will? Oder eher wie bei einem schlechten Deja-Vu, bei dem man den Frauen zwar noch hinterherschaut, aber nicht mehr weiß, warum?

All diese Fragen bewegen den Jubilar Jürgen H. Scheugenpflug nach 25 Jahren Tourneen quer durch die Republik. Und täglich kommen neue Fragen hinzu.

90 Minuten fulminantes Kabarett über die Sorgen eines fast Sechzigjährigen. Mit Musik, Lesung und voll krassen Texten.






MANN kann - muss aber nicht!


Von und mit Jürgen H. Scheugenpflug
Regie: Jens Neutag

Wie soll man als Mann mit 50-Plus sein? Aufmerksam, spendabel und potent? Reicht es, wenn man Single ist und nur zweimal im Jahr Besuchsrecht bei der selbstbezahlten Oberweite seiner Ex hat? Oder besteht die Daseinsberechtigung vor Allem darin, weise zu werden?

Es war schon in jüngeren Jahren nicht immer leicht, den Anforderungen des Alltags zu entsprechen. Jetzt aber, wo der Stoffwechsel rapide nach- und der Dämon der Triebe stetig von ihm ablässt, also die Zeit, wo Mann von geschlechtsreif zu geschlechtsneutral metamorphiert, wird es zur Sisyphusarbeit. Einerseits möchte er noch immer den Frauen gefallen, andererseits will er seine Ruhe und sich so wenig wie möglich zum Affen machen. Natürlich schaut er noch dem anderen Geschlecht hinterher, weiß aber nicht mehr genau warum.

Und dann noch die Frage: wie wird man in Würde alt? Ist Alter nun späte Gnade oder doch eher ein frühes Gnadenbrot?

All diese und weitere Fragen gilt es in Zukunft zu bewältigen. Sollte Mann, wenn er nicht das bekommt, was er will, das nehmen, was er bekommt?

„Mann kann - muss aber nicht“ ist sowohl eine Abrechnung mit der Vergangenheit als auch ein Blick auf die unsichere Zukunft. Sozialkritisch und witzig. Stand-Up, Lesung und musikalische Darbietungen in furiosem Wechsel. 90 Minuten und vielleicht noch ein paar Jahre als Zugabe.

Ich freue mich auf Sie / Euch

Herzlichst

Jürgen H. Scheugenpflug




ROCK AM STOCK

Kabarett - Lesung - Musik

Von und mit Jürgen H. Scheugenpflug

Das Alter hinterlässt Spuren - nicht nur im Gesicht, aber dort sichtbar für alle. Der Verfall schreitet voran ohne Botox. Im Scheinwerferlicht sieht man ihn nicht so deutlich. Jedoch das demente Problem bleibt: man denkt sich etwas Geniales aus, aber die Erinnerung daran fehlt plötzlich!



Die menschliche Lebenserwartung betrug 99,9 % anno Urknall auf diesem Planeten um die dreißig Jahre. Doch schon jetzt sind 3,2 Millionen Menschen in Deutschland 80 Jahre und älter. Anthropologisch betrachtet nennt man diese altersschwache Spezies "lebende Tote". Und es wird noch schlimmer in den nächsten Jahren. Trotz Patientenverfügung werden immer mehr Individuen immer älter. Im Vergleich zu dieser demografischen Katastrophe ist der Zusammenbruch des Kommunismus ein heiteres Intermezzo. Die Erde kreist wie ein riesiges Altersheim durch das Weltall.



Doch damit ist jetzt Schluss. Denn abends werden müde Männer munter. Die graue Eloquenz Jürgen H. Scheugenpflug, Kabarettist und Autor, geht dann zu "Rock am Stock", dem kabarettistischen Tanztee für werdende Rentner. "Rock am Stock", das ist eine komödiantische Revue mit Lesung, Stand-Up-Comedy und fetziger Musik. Vom Sit-Down auf der heimischen Couch zum Stand-Up auf der Bühne. Nichts für zarte Gemüter, aber amüsant für alle Altersklassen. Bei Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, denn dessen Nummer haben die Senioren im Kurzwahlspeicher ihres Handys mit den großen Tasten nebst der Granufink-Hotline mühsam mit zittrigen Händen programmiert.



"Die Null muss stehen", meinte einst ein anerkannter Fußball-Lehrer. Dafür darf das Publikum im Saal sitzen. Mindestens neunzig Minuten lang - mit entsprechenden Pinkelpausen, besonders für den Künstler mit marginaler Schwächung des Gastro-Urinal-Trakts. Und Platz zum Tanzen gibt es auch. Rock am Stock geht immer.





Ein paar schöne Presserezensionen zu Rock am Stock:

Siegerlandkurier / Schwarzwälderbote / St Georgen II

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